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„Weil immer wieder neue Wege möglich sind." – Carsten Friedrich über Karrierewege in der Abfallwirtschaft

03.03.2026

Ausbildung oder Studium und dann bis zur Rente in demselben Unternehmen bleiben? Für viele junge Menschen klingt das nach einem Modell von früher. Doch Kontinuität und Loyalität bedeuten nicht gleich Stillstand – im Gegenteil. Wer in einem Unternehmen bleibt, kann sich entwickeln, Netzwerke aufbauen, neue Bereiche entdecken und eine Karriere hinlegen. Wie so ein Weg genau aussehen kann, zeigt das Beispiel von Carsten Friedrich, Niederlassungsleitung am Standort Melle. Sein Einstieg begann klassisch mit einer Ausbildung. Heute, nach mehreren Stationen im Vertrieb, trägt er die Gesamtverantwortung für eine Niederlassung.


Vom Chemielaboranten zum Niederlassungsleiter

Entwicklungsorientierte Arbeitgeber wie REMONDIS Industrie Service schauen regelmäßig darauf, welche Potenziale ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitbringen – und was sie noch brauchen, um sich im Unternehmen weiterzuentwickeln. Daraus entstehen im engen Austausch passgenaue Fortbildungen, neue Aufgaben mit mehr Verantwortung oder sogar ganz neue Einsatzbereiche, manchmal mit Standortwechsel. Die Erfahrung zeigt: Wer verschiedene Stationen durchläuft, und sei es durch Hospitationen, erlebt seinen Job abwechslungsreicher. Und Vielfalt im Arbeitsalltag steigert letztlich Motivation und langfristige Zufriedenheit.

Carsten Friedrich ist eine von vielen Persönlichkeiten im REMONDIS-Verbund mit besonderem Karriereweg: „Heute war die Laborleiterin aus Bramsche bei uns. Ich habe ihr erzählt, dass ich genau in diesem Labor 1993 meine Ausbildung begonnen habe. Mein damaliger Ausbilder arbeitet immer noch dort. Eigentlich hätte er im November in Rente gehen können, aber er hat sogar noch zwei Jahre drangehängt”, erzählt er. Man merkt ihm die guten Erinnerungen an, wenn er darüber spricht.

Nach seiner dreijährigen Ausbildung zum Chemielaboranten und der Arbeit im Werk durchlief Friedrich als Trainee alle Abteilungen, um anschließend in den Vertrieb zu wechseln. „Das war noch einmal etwas völlig anderes: Vom großen Werk in eine kleine Vertriebseinheit nach Bielefeld. Der Wechsel wurde mir angeboten, ich hatte Lust darauf und habe zugegriffen”, erinnert er sich. 2005 holten ihn Wegbegleiter zurück nach Bramsche, weiterhin im Vertrieb, bis 2013 ein Angebot kam, das er nicht ausschlagen konnte: Niederlassungsleiter in Klausdorf bei Kiel werden. „Da mein Lebensmittelpunkt aber weiterhin in Osnabrück war, haben wir abgesprochen, dass ich in absehbarer Zeit in die Region zurückkehre. REMONDIS Industrie Service hat Wort gehalten: 2015 bin ich als Niederlassungsleiter nach Melle gekommen – und bin da bis heute.”

Warum frühere Stationen spätere Führungspositionen bereichern

Wie Friedrichs Karriereweg zeigt: Wenn Vertriebsmitarbeitende auf tiefgehende chemische Kenntnisse zurückgreifen können, fällt Kundenberatung leichter, weil sich notwendige Abläufe in der Sonderabfallentsorgung schlichtweg besser erklären lassen. „Der chemische Hintergrund und das fachliche Know-how, das ich in der Ausbildung gewonnen habe, sind im Vertrieb Gold wert. Man weiß, wovon man spricht, kann Kunden auch bei schwierigen Situationen wie Brandschadensanierungen Lösungen anbieten. Kunden kommen meist mit einem Problem auf einen zu – und dann ist man der Lösungsfinder. Das hat mir schon immer großen Spaß gemacht, und deshalb bin ich auch heute noch regelmäßig im Vertrieb für Kunden im Einsatz”, so Friedrich.

Dabei muss man nicht zwingend mit einer Ausbildung bei REMONDIS Industrie Service starten. Auch Quereinsteiger haben gute Chancen, nicht nur im Vertrieb. Zahlreiche interne Schulungen, Programme und Praxiseinsätze an Anlagen und Fahrzeugen helfen, schnell fit im Bereich der Gefahrstoffe, gefährlichen Abfälle und Gefahrgüter zu werden.
 

Wer Potential hat, wird gesehen und unterstützt

„Unsere Unternehmenswerte sind sehr auf die Entwicklung des Teams ausgelegt: Wer Verantwortung übernehmen möchte, bekommt bei fachlicher Eignung meist auch die Chance. Mit entsprechenden Fortbildungen oder einer Förderung. In Melle rücken gerade einige Nachwuchstalente in Führungs- oder Stellvertreterpositionen nach. Das fördern wir besonders. Zum Beispiel unterstützen wir aktuell eine Mitarbeiterin, bei der wir großes Potenzial sehen, bei ihrem Masterstudium”, erklärt Friedrich.

Er selbst hat seinen Vorgesetzten und früheren Mentoren viel zu verdanken. „Da sind zum Beispiel Klaus Scherler, René Jurock und Christian Deing, zu denen ich eine enge Verbindung habe. Jurock hat mich damals als Regionalleiter in Klausdorf aufgenommen und mich auch bei der Entscheidung, Niederlassungsleiter zu werden, unterstützt. Heute ist er wieder mein Geschäftsführer. Wir tauschen uns regelmäßig aus und helfen uns gegenseitig.”

Die Niederlassung Melle wurde zuletzt umfangreich umgebaut, das heißt auf hohem technischen Niveau modernisiert. Das betrifft von den Behandlungsanlagen über die Fahrzeuge bis hin zum Personal alle Bereiche. Ganz neu installiert ist in Melle ein Verdampfer, der für die Sonderabfallbehandlung künftig noch mehr Möglichkeiten bietet.

Langjährige Mitarbeiter prägen die Unternehmensidentität

Mitarbeitende, die sich im Unternehmen weiterentwickelt haben, sind besonders wertvoll für das Unternehmen. Sie bringen tiefgehendes Wissen mit, das sie an die nächste Generation weitergeben. Carsten Friedrich zieht nach 33 Jahren Bilanz: „Innerhalb des Verbundes hat man viel gesehen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich so lange geblieben bin: Weil man die Möglichkeit hat, immer wieder neue Wege einzuschlagen. Hinzu kommt: Im Sonderabfall gibt es ständig neue Herausforderungen, aktuell das Thema Lithiumbatterien. Es wird nie langweilig. Und man kann aus der Entsorgungswelt in so viele Firmenzweige hineinschauen: Automobil, Pharma, Chemie – bis hin zur Möbelmanufaktur. Überall erlebt man Neues und lernt dazu. Das fand ich immer spannend.”

Bildnachweis: REMONDIS


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