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Lithium-Batterien entsorgen: RETRON präsentiert sichere Lösungen bei den Gefahrgut-Tagen Hamburg

20.02.2024

Bei den Internationalen Gefahrgut-Tagen Hamburg treffen sich jedes Jahr Branchen-Expertinnen und Experten, um sich über die neuesten technischen und rechtlichen Entwicklungen rund um das Thema Gefahrguttransporte auszutauschen. 2024 jährt sich die Veranstaltung zum 38. Mal. Teil des Programms ist diesmal auch ein Vortrag von Christian Kürpick. Der RETRON-Projektleiter gibt darin Einblicke in die Problematik kritisch-defekter Lithium-Ionen-Batterien in der Entsorgung. 


Der Vortrag trägt den Titel „Lithium-Ionen-Batterien: Was passiert, nachdem es passiert ist?“. Mit „es“ ist dabei die Beschädigung der Batterien gemeint. Ein brandgefährliches Problem, denn eine defekte Hochvoltbatterie kann sich leicht selbst entzünden und ist dann schlimmstenfalls nicht zu löschen. Bei Gerätebatterien kommt es immer wieder im Kontext der Entsorgung zu Schäden, die zu folgenschweren Bränden führen können. Privathaushalte entsorgen diese Batterien häufig fahrlässig über den Restmüll. Durch die mechanische Beanspruchung der Presswerke in den Entsorgungsfahrzeugen werden diese dann schnell beschädigt. Eine andere Problematik stellen Industriebatterien dar. Ihre Größe macht sie im Brandfall noch weitaus gefährlicher als Gerätebatterien, weshalb die Frage nach einem sicheren Transport zum Entsorger bzw. Recycler bereits beim Verbraucher ansetzen muss.

Zur Entsorgung von Lithium-Batterien: RETRON-Verpackungs­lösungen

Christian Kürpick nimmt diese und andere Problematiken im Kontext von Transport und Entsorgung kritisch-defekter Li-Ion-Batterien in seinem Vortrag genauer unter die Lupe. Im Zuge dessen macht er auch auf alternative Verpackungsmethoden aufmerksam. Besonderer Fokus liegt hier auf verschiedenen hochsicheren Speziallösungen von RETRON, die der Experte für die Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien vor Ort vorstellt. Darüber hinaus gibt Christian Kürpick spannende Einblicke in die Entwicklungsabteilung von RETRON sowie einen Vorgeschmack darauf, welche Verbesserungen im Umgang mit brandgefährlichen Batterien in Zukunft zu erwarten sind.

Transport von alten Lithium-Ionen-Akkus Teil des Programms

Seit fast vier Jahrzehnten sind die Internationalen Gefahrgut-Tage Hamburg bereits eines der wichtigsten Branchentreffen für den Austausch zu verkehrsträger- und grenzüberschreitenden Gefahrgut-Transporten sowie national oder modal abweichenden Rechtsvorschriften. Wie gewohnt, ist auch in diesem Jahr das Programm wieder mit hochkarätigen internationalen Experten-Vorträgen bestückt. Am 26. und 27. Februar informieren UN-Delegierte ebenso wie Fachleute aus der Industrie über Trends und Rechtsinitiativen sowie zur Koordination von Rechtsentwicklungen und deren praktischen Anforderungen. 

Auf der Agenda stehen unter anderem Themen wie Gefahrguttransporte nach China, die Umsetzung nationaler Pflichten in weltweit agierenden Unternehmen, Holzkohlen im Seeverkehr, Electronic Freight Transport Information (eFTI) oder Gefahrgutschulungen im Luftverkehr. Unter den Referenten ist auch Christian Kürpick, Projektleiter Lithium-Ionen-Batterien Entsorgung bei RETRON, einem Teil der REMONDIS-Gruppe, mit einem wichtigen Vortrag zu seinem Spezialgebiet.

Workshops, Exkursion und Deutscher Gefahrgut-Preis

Neben den Vorträgen warten auch Workshops und eine Exkursion zu Hapag-Lloyd auf die Teilnehmenden. Bei letzterer werden sie unter anderem mit dem Operations Center, der Stauplanung und weiteren Herausforderungen im Gefahrguttransport vertraut gemacht. Den krönenden Abschluss der Veranstaltung bildet wie immer die Verleihung des Deutschen Gefahrgut-Preises. 


Quellen:

  • ECOMED: Programm Internationale Gefahrgut-Tage Hamburg 2024. Link
  • RETRON. Link

Bildnachweis: REMONDIS RETRON


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