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REMONDIS Industrie-Recycling-Zentrum Lippewerk in Lünen

Über uns

Unsere Anlagen

Forschung und Innovation für eine moderne Kreislaufwirtschaft

Auf die Gefahrstoff­entsorgung und das Recycling spezialisiert, nutzen wir innovative Technologien, um Stoffe mit Gefährdungs­potenzial effizient zu verwerten oder sicher zu beseitigen. Beständig modernisieren und erweitern wir unser Standortnetz, bauen neue Abfall­beseitigungs- und Verwertungs­anlagen und finden starke Partner, die uns unterstützen.

Unsere Anlagen und Niederlassungen sind bundesweit optimal erreichbar, auch in Grenznähe: Standorte im Überblick

„In unseren Annahme­zonen beproben wir AS-Behälter und entscheiden danach, welches Behandlungs­verfahren in Frage kommt. Das können Verwertungs­verfahren, chemisch-physikalische Verfahren oder die Aufbereitung zur thermischen Verwertung sein.“

Markus Krauß, Geschäftsführung REMONDIS Industrie Service

Spezialaufbereitungsanlagen für gefährliche Abfälle

Um gefährliche Abfälle zu recyceln oder chemische Grundstoffe aus Abfall­verbrennungs­anlagen zurückzugewinnen, braucht es hoch­spezialisierte Anlagen, die die höchsten Sicherheits­standards erfüllen. Dazu kommt umfassendes Know-how aus Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. Wir setzen auf innovative, effiziente Verfahren und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Kreislauf­wirtschaft.

Konditionierungsanlagen für Abfälle

Bestimmte Abfallsorten und Aufsaugmaterialien wie Sägespäne und Steinmehle leiten wir in unsere eigenen Konditionierungsanlagen. Dort werden sie zu einer Masse homogenisiert, das heißt, es erfolgt eine den Brennwert ausgleichende Vermischung. Danach kann das Material zu den entsprechenden Anlagen transportiert werden, wo es verbrannt und das energetische Potenzial ausgeschöpft wird.

Spraydosenrecycling in Bramsche

Wir sind darauf spezialisiert, volle, teilentleerte oder leere Spraydosen fachgerecht zu verwerten. In unseren Recyclinganlagen sortieren wir die Dosen zunächst vor und entfernen Störstoffe. Dann pressen wir das Material unter inerten Bedingungen und separieren drei Stoffströme: Treibgase werden verflüssigt und als Energieträger genutzt, Flüssigkeiten thermisch verwertet und Aluminium wie auch Weißblech wiedervermarktet.

Entdecken Sie auch unsere Behälter zur Entsorgung von Spraydosen

Entsorgung von Quecksilber und quecksilberhaltigen Abfällen

Quecksilberhaltige Abfälle aller Art können wir in unserer Vakuum-Thermischen-Recyclinganlage sicher aufbereiten. Das gilt auch für Kleinmengen mit Edelmetallinhalten. Durch ein präzises Zusammenspiel von Druck und Temperatur verdampfen die jeweiligen Stoffe nacheinander. Verdampftes Quecksilber wird im Vakuum flüssig abgeschieden und anschließend in unserer Reindestillation mit einem Reinheitsgrad von > 99,999 Prozent gereinigt. Im Anschluss wird das Quecksilber im REMONDIS-Verbund stabilisiert und durch eine exotherme Reaktion in ungefährliches Quecksilbersulfid umgewandelt, das anschließend in deutschen Salzminen unter Tage ordnungsgemäß verbracht werden kann.

Erfahren Sie mehr über die Behandlung von Quecksilber bei der REMONDIS QR.

Umfüllstationen für flüssige Abfälle

An unseren Umfüllstationen füllen wir kleine Mengen flüssiger Abfälle in große Tanks um. Auch größere Mengen werden hier abgefüllt. Ferner vermischen wir Flüssigkeiten, um optimale Brennwerte für die Anlagen herzustellen. Die Umfüllstationen und die dazugehörigen Tanklager verfügen zum Teil über verschiedene Ausgänge. Da sich die Flüssigkeiten je nach Dichte bereits im Tank trennen, können hier verschiedene flüssige Materialien abgesaugt und in großen Tanks gelagert werden.

Shredder für Sperriges und IBC-Behälter

Um sperrige Materialien zu behandeln und zu entsorgen, nutzen wir Shredder. Darin zerkleinern wir die Abfälle in verschiedenen Wellen und Größen. Auch IBCs (Intermediate Bulk Container) mit gefährlichen Abfällen werden als Einwegsysteme zunächst geschreddert, um ihr Volumen für die spätere thermische Verwertung zu verringern.

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Tank- und Zwischenlager

Tanklager für Altöl, Lösungsmittel und andere flüssige Abfälle

Große Mengen an flüssigen gefährlichen Abfällen nehmen wir an unseren bundesweit verteilten Tanklagern an. Die Anlieferung ist von der Straße über die Schiene bis zum Wasser möglich und wird von uns auf Wunsch organisiert. Die Tanklager fungieren als Volumenpuffer, wenn in Verwertungs- und Entsorgungsanlagen kurzzeitig Kapazitäten fehlen sollten. Ferner leisten sie wichtige organisatorische und qualitative Vorarbeit, indem sie flüssige Abfälle hinsichtlich Qualität und Menge homogenisieren und an die entsprechenden Anlagen weitergeben.

Zwischenlager für gefährliche und ungefährliche Abfälle

Ankommende Gefahrstoffe wie Lacke, Farben oder Klebstoffe lagen wir bis zur weiteren Verwertung und Entsorgung zwischen. Auch für ungefährliche Abfälle halten wir ausreichend Kapazitäten bereit. Unsere Zwischenlager entsprechen allen gesetzlichen Sicherheits- und Schutzvorgaben.

Verbrennungsanlagen für gefährlichen Abfall

Mittels Sonderabfall­verbrennung schleusen wir Schadstoffe sicher aus dem Kreislauf aus. Die Abfälle werden thermisch verwertet und Metalle zurückgewonnen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Hochtemperatur­verbrennungs­anlagen zu den saubersten in ganz Europa zählen. So liegen beispielsweise die Emissionswerte unserer Verbrennungsanlage in Brunsbüttel bei zahlreichen Schadstoffen um ein Vielfaches unter den zulässigen Emissionsgrenzwerten.

Chemisch-physikalische Anlagen für gefährliche flüssige Abfälle

Flüssige Abfälle, die nicht thermisch verwertet werden müssen, bereiten wir in unseren Anlagen zur chemischen und physikalischen Behandlung auf bzw. neutralisieren sie. Wir reinigen die Abfälle vor, so dass einleitfähiges Abwasser übrigbleibt. Ob beispielsweise Laugen, Säuren, Sickerwasser aus Deponien, schlammige Öl-Wasser-Gemische oder metallsalzhaltige Flüssigkeiten – wir setzen alles daran, die Stoffströme zu optimieren und vorhandene Wertstoffe aus belasteten flüssigen Abfällen zurückzugewinnen.

Zusätzlich kommen modernste Verdampfer-Techniken zum Einsatz. Die Verdampfer ermöglichen es, Flüssigkeiten durch Verdampfungen unter Vakuum effizient zu konzentrieren. Dieser Prozess reduziert die Abwassermenge erheblich und stellt sicher, dass strenge gesetzliche Grenzwerte für eingeleitetes Abwasser eingehalten werden. Gleichzeitig trägt es zur Optimierung des gesamten Abfallbehandlungsprozesses bei, da nur noch stark konzentrierte Rückstände einer thermische Verwertung zugeführt werden müssen.

Sortieranlage für das Recycling ausgedienter Haushaltsbatterien

An Sammel­stellen abgegebene und in Behältern aufbewahrte Batterien müssen für das Recycling zunächst nach Art und Qualität sortiert werden. Das übernimmt ausschließlich geschultes Fach­personal in unserer Batterie­sortier­anlage. Quecksilber­haltige Batterien, Lithium-Ionen-Batterien, Trocken­batterien und andere Batterie­typen werden anschließend an Verwertungs­anlagen übergeben.

Sonderabfalldeponie für Abfälle der Deponieklasse III

Viele Abfälle können mit Recycling-Technologien wieder­verwertet oder zur Energie­erzeugung genutzt werden. Das gilt jedoch nicht für alle Abfälle und Reststoffe aus der Verbrennung. Um diese aus dem Stoff­kreislauf auszuschleusen und die Umwelt zu schützen, stellen Deponien eine sichere Entsorgungs­möglichkeit dar. Wir betreiben eine Sonder­abfall­deponie (SAD) für Abfälle der Deponie­klasse III, zum Beispiel für gefährliche mineralische Abfälle aus der chemischen und metall­verarbeitenden Industrie sowie der Abbruch- und Bau­wirtschaft.

Die Sonder­abfall­deponie Knapsack im mittelrheinischen Erftstadt nahe Köln dient der Entsorgung mineralischer Reststoffe aus der Bauwirtschaft, aus Recycling­unternehmen und der chemischen Industrie.


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